Diese wissenschaftlich geprüfte Lese-Technik hat schon 100+ Studenten geholfen, Philosophie besser zu verstehen


Hey, Marten hier!

Heute werde ich dir helfen, ein wissenschaftlich geprüftes System anzuwenden, mit dem du Philosophie besser verstehen kannst.

Wenn du jemals versucht hast, Philosophie zu lesen, weißt du, dass es nicht immer einfach ist.

Doch das heutige System wird dir helfen, strukturiert den Text zu lesen, damit du möglichst viel lernen kannst.

Entwickelt wurde es von Cara Furman in ihrem Artikel: "Everyone Can Read Philosophy through Descriptive Review."

Nachdem du dieses System gemeistert hast, wird jeder Text zugänglicher und kann dir die Antworten liefern, die du suchst (egal ob du bessere Noten möchtest, dich privat weiterbildest oder bestimmte Probleme lösen möchtest).

Unglücklicherweise lesen die meisten Philosophie-Leser falsch.

Der Grund ist, dass dir nie ein Lese-System beigebracht wurde.

Andere Gründe sind:

  • Du kannst dich nicht konzentrieren
  • Du verstehst die komplexen Sätze nicht
  • Du verstehst bestimmte Worte nicht
  • Du verstehst die Argumentation nicht

Aber keine Sorge. Ich werde dir jetzt erklären, wie du all diese Probleme überwinden kannst.

Los geht’s, Schritt für Schritt:

Schritt 1: Lies den Text laut vor.

Laut vorlesen ist wichtig, damit:

  • Du deinen Fokus erhöhst
  • Du dein Unterbewusstsein stumm schaltest
  • Falls du in einer Gruppe arbeitest, ihr alle zusammen lernen könnt

Als ich diese Technik zum ersten Mal anwenden musste, hatte ich große Schwierigkeiten Thomas von Aquin zu verstehen.

Doch durch das laute Vorlesen konnte ich mich endlich auf den komplexen Text konzentrieren und habe die Sätze verstanden

„Aber Marten, was ist, wenn ich andere Menschen um mich herum habe und ich die nicht stören möchte.“

Ganz einfach! Du kannst die Texte auch leise vorlesen. Die Lautstärke ist nicht entscheidend.

Was ist entscheidend, ist, dass du die Wörter mitsprichst. Ob du dabei deine Stimmbänder anspannst oder nicht, ist egal.

Schritt 2: Paraphrasiere den Text, Satz für Satz.

In der Philosophie zählt jeder Satz.

Deshalb ist es wichtig, auch jeden Satz zu lesen.

Vermeide also, den Text zu überfliegen.

Wenn du nun jeden Satz paraphrasierst, stellst du sicher, dass du ihn auch wirklich verstanden hast.

Wenn du es beim ersten Mal nicht schaffst:

  • Probiere so lange, bis es klappt
  • Frag Freunde um Hilfe
  • Frag KI für Denkanstöße

Wenn du dann jeden Satz paraphrasieren kannst, bedeutet das, dass du die einzelnen Sätze wirklich verstehst.

Dann kannst du mit dem nächsten Schritt weitermachen.

Schritt 3: Analysiere sprachliche Stilmittel.

Jeder Text hat bestimmte sprachliche Mittel

Sei es:

  • Metaphern
  • Vergleiche
  • bestimmte Begriffe, die sonst nie genutzt werden (oder nicht in diesem Kontext)
  • eine auffällige Grammatik

Diese Besonderheiten sind wichtig, um die Aussage des Textes zu verstehen.

  • Du verstehst Nietzsche nicht, wenn du nicht verstehst, dass er in Aphorismen schreibt.
  • Du verstehst Heidegger nicht, wenn du nicht seine Zusammensetzung von Wörtern verstehst.
  • Du verstehst Platon nicht, wenn du seine Gleichnisse nicht verstehst.

Das sind nur ein paar Beispiele von Besonderheiten eines jeden philosophischen Textes.

Du musst diese Besonderheiten analysieren, wenn du die Aussage verstehen möchtest.

Schritt 4: Schließe Schlussfolgerungen aus jeder Passage.

Ein Text besteht aus mehreren Paragrafen.

Paragrafen sind logisch zusammenhängende Sätze, weshalb jeder Paragraf eine bestimmte Aussage hat.

Das bedeutet, dass du, wenn du die Aussagen der einzelnen Paragrafen verstehst, den ganzen Text verstehst.

Deshalb solltest du aus jedem Paragrafen eine Schlussfolgerung ziehen.

  • Was ist das Argument im Paragrafen?
  • Welchen neuen Aspekt leitet der Paragraf ein?
  • Welche Beispiele gibt der Paragraf?

Notiere dir die Funktion eines jeden Paragrafen und schwups… du hast eine Mini-Zusammenfassung des Textes.

Das war's für heute!

– Marten

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